
Ein Umzug bedeutet nicht immer, dass der gesamte Haushalt mitgenommen wird. Besonders beim Einzug in eine kleinere Wohnung, beim Wechsel in eine Pflegeeinrichtung oder bei der Zusammenlegung zweier Haushalte bleiben zahlreiche Möbel und Gegenstände zurück.
In diesen Situationen muss entschieden werden, was mit dem bisherigen Hausstand geschieht. Eine professionelle Haushaltsauflösung kann dabei einen Großteil der organisatorischen und körperlichen Arbeit übernehmen.
Bevor die eigentliche Räumung beginnt, sollten alle Dinge gesichert werden, die weiterhin benötigt werden oder einen persönlichen Wert besitzen.
Dazu gehören beispielsweise:
Erst anschließend sollte der übrige Hausrat systematisch gesichtet werden.
Nicht jedes Möbelstück muss automatisch entsorgt werden. Je nach Alter, Zustand und Nachfrage kommen unterschiedliche Möglichkeiten infrage.
Möbel können:
Gerade bei älteren Möbeln empfiehlt sich vor der Entsorgung eine genauere Prüfung.
Bei einer Haushaltsauflösung tauchen regelmäßig Gegenstände auf, deren finanzieller Wert zunächst nicht bekannt ist.
Interessant können unter anderem sein:
Eine fachkundige Bewertung hilft dabei, verwertbare Gegenstände vom gewöhnlichen Hausrat zu unterscheiden.
Werden im Rahmen der Haushaltsauflösung geeignete Antiquitäten oder andere Wertgegenstände gefunden, können diese gegebenenfalls angekauft werden.
Der ermittelte Ankaufspreis kann auf Wunsch mit den Kosten der Haushaltsauflösung verrechnet werden. Gerade bei umfangreicheren Haushalten kann eine solche Wertanrechnung die tatsächlichen Räumungskosten reduzieren.
Nicht mehr verwendbare oder verwertbare Gegenstände müssen ordnungsgemäß entsorgt werden. Dazu gehören je nach Haushalt beispielsweise alte Möbel, Matratzen, Teppiche, Elektrogeräte und sonstiger Hausrat.
Bei einer professionellen Haushaltsauflösung wird die Entsorgung direkt in den Ablauf integriert. Dadurch müssen Eigentümer oder Angehörige nicht selbst verschiedene Entsorgungswege organisieren.
Eine Wohnung mag bereits weitgehend leer sein, während sich in den Nebenräumen noch jahrelang angesammelte Gegenstände befinden.
Vor Abschluss der Haushaltsauflösung sollten deshalb auch folgende Bereiche kontrolliert werden:
Gerade dort können sich außerdem ältere Gegenstände oder Sammlerstücke befinden, die vor der Entsorgung geprüft werden sollten.
Der genaue Ablauf richtet sich nach Größe und Zustand der Immobilie. Sinnvoll ist zunächst eine Besichtigung, bei der der tatsächliche Aufwand eingeschätzt wird.
Anschließend können die notwendigen Arbeiten geplant werden. Dazu zählen beispielsweise die Demontage von Möbeln, der Abtransport des Hausrats, die Entsorgung und die abschließende Räumung.
Ziel ist eine möglichst unkomplizierte und planbare Abwicklung.
Ist die Wohnung vollständig geräumt, kann sie für die Übergabe vorbereitet werden. Bei einer vereinbarten besenreinen Räumung werden zurückgebliebene Gegenstände entfernt und grobe Verschmutzungen beseitigt.
Damit steht einer anschließenden Übergabe an Vermieter, Käufer oder neue Eigentümer nichts mehr im Weg.
Nach einem Auszug stellt sich häufig die Frage, was mit einem kompletten Haushalt geschehen soll. Eine strukturierte Sichtung ist dabei der wichtigste erste Schritt.
Persönliche Dinge werden gesichert, verwertbare Gegenstände geprüft und nicht mehr benötigter Hausrat fachgerecht entfernt. Besonders Antiquitäten und Wertgegenstände sollten vor der Entsorgung bewertet werden, da sich dadurch möglicherweise sogar die Kosten der Haushaltsauflösung reduzieren lassen.